Aufruf an Künstler und Designer

Das Artwork-Team beginnt nach dem Sommer wieder mit der Arbeit und wir suchen Leute mit Fähigkeiten und Interesse im künstlerischen Bereich, die sich gerne beteiligen wollen. Erkennen Sie sich darin?

Wir planen, das Aussehen von Mageia vor dem Erscheinen der zweiten Mageia-Version festzulegen und würden uns über jede Art von Hilfe freuen. Helfen Sie uns, Mageias Auftritt in der Welt zu verbessern.

Was bedeutet das? Wir wollen Designs für den Mageia-Webauftritt, das Wiki und den Mageia-Installer überarbeiten und aktualisieren. Wir wollen Plymouth-Themes und Icon-Sets erstellen, daran arbeiten, unsere Farbpalette zu vervollständigen und Dinge wie Poster, Banner und andere Utensilien für Treffen oder Stände auf dem Linuxtag oder ähnlichen Veranstaltungen entwerfen. Alles ein großer Spaß!

Gehen Sie auf die Wiki-Seite des Artwork-Teams, kontaktieren Sie den Artwork-Teamleiter Thorsten (TeaAge im IRC, die E-Mail-Adresse finden Sie auf der Wikiseite), kommen Sie bei einem Artwork-Meeting im IRC vorbei oder machen Sie einfach beides.

(Veröffentlicht am 07.09.2011 von Trish)

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Loblied auf Mageia

Hier mal ein paar lobende Worte eines neuen Mageia-Benutzers – Aussagen wie diese erhalten wir relativ häufig, Sie können sie also als repräsentativ ansehen:

Am Freitagvormittag kam mein neues Thinkpad: Ein T520 mit Quad-Core i7, 8GB RAM, 15,6“-Bildschirm, eingebautem WLAN, UMTS, Bluetooth usw.

Nachdem ich die vier Wiederherstellungs-DVDs für das mitgelieferte Win7-Pro und andere vorinstallierte Software gebrannt hatte, verkleinerte ich die Windows-Partition, so dass ich einige hundert GB freien Platz für eine Linux-Installation hatte.

Ich entschied mich dazu, Mageia 1 eine Chance zu geben. Ich brannte also die 64bit-ISO auf eine DVD und begann mit der Installation. Hier entschied ich mich dafür, diesmal GNOME den Vorzug vor KDE zu geben, da ich mit beiden Desktops gleichermaßen zurechtkomme, GNOME aber den etwas kleineren Platzverbrauch hat.

Ohne irgendwelche Verrenkungen auf der Kommandozeile durchführen zu müssen, schaffte ich es, alles zum Laufen zu bringen… und ich meine alles.

Sound und Video liefen sofort, das WLAN lief sobald ich einmal online war und das System den Treiber nachladen konnte. (Und hierfür wird kein NDISWrapper gebraucht.)

Alle Sondertasten funktionieren. Der Schalter zum Ein- und Ausschalten des WLAN, der Lautstärkeregler, der Stummschalter, der Schalter für den Ruhezustand. Ich startete Firefox und verband mich via WLAN zu meinem Musikserver. Nachdem ich ein Album zum Abspielen ausgewählt hatte, konnte ich mich von der korrekten Funktion der Pause-, Vorwärts-/Rückwärts-, Überspringen- und Stopp-Knöpfe überzeugen, die alle prima mit dem Standard-Movie-Player liefen.

Um meine Bluetooth Maus zum Arbeiten zu bewegen musste ich nur das Bluetooth- Konfigurationswerkzeug von Gnome starten und das Gerät mit dem Laptop verbinden. Wow, die Maus funktionierte ebenfalls. Keine manuelle Bearbeitung der Xorg.conf war notwendig!
Das Speed-Stepping der CPU arbeitet problemlos. Der Ruhezustand wird aktiviert wenn ich entweder den Deckel schließe oder den dazugehörigen Knopf drücke, und auch das Aufwachen macht keinerlei Probleme. Die Aktivierung der Bildschirmsperre funktioniert ebenfalls gut und lässt bei erneutem Tastendruck die normale Aufforderung zum Einloggen erscheinen. Und das Scrollen funktioniert in beide Richtungen (auf und ab sowie rechts und links) wenn ich den Finger am Rand des Touchpads entlang bewege.

Ich habe eine Menge Linux-Installationen ausgeführt, aber noch nie hatte ich den Fall, dass diese große Vielfalt an Hardware direkt und ohne weitere manuelle Eingriffe funktioniert hat, und dann noch auf einem Laptop. Die Win7-Installation konnte die Maus nicht ohne die entsprechende Treiber-CD sehen, wohingegen Mageia 1 auch die entsprechenden Treiber hierfür an Bord hatte. Fantastisch. Dies ist wirklich ein schnuckliger Laptop mit einer noch besseren Linux-Installation.

Lang Lebe Urpmi!

 

(Veröffentlicht am 04.09.2011 von trish)

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Mageia 2: Veröffentlichungszyklus, Support und Planungen

In der Mageia-Community haben Diskussionen stattgefunden, um eine Entscheidung über den Veröffentlichungszyklus zukünftiger Mageiaversionen zu treffen. Anfangs machten wir einige Vorschläge, die alle kommentieren und diskutieren konnten.

Hier das Ergebnis unserer Diskussionen: Eine neue Version von Mageia wird alle 9 Monate veröffentlicht. Wir glauben, das ist ein ausgewogener Rahmen, um eine aktuelle Distribution, die zudem stabil läuft, zur Verfügung zu stellen. Damit sollten wir auch ausreichend Zeit haben, um die Spezifikationen auszuarbeiten, zu entwickeln, zu paketieren, Innovationen zu integrieren und alles zum Abschluss zu bringen.

Jede Mageia-Version wird 18 Monate lang unterstützt werden. Vor der Veröffentlichung der nächsten Version werden wir unsere Ressourcen insgesamt einmal auf den Prüfstand stellen, um herauszufinden, ob wir es schaffen werden, entsprechend unserer vorläufigen Planung Updates bereitzustellen. Wenn alles nach Plan läuft, überlegen wir alle 18 Monate eine LTS-Version (Long Term Support) zu veröffentlichen, die dann 3 Jahre lang unterstützt werden soll.

Bei der Planung zur Entwicklung von Mageia 2 haben wir versucht, alle Erkentnisse aus der Nachbetrachung von Mageia 1, mit einzubeziehen. Hier ist der Zeitplan:

  • Alpha 1 : 16.11.2011
  • Alpha 2 : 14.12.2011
  • Beta 1 : 20.01.2012
  • Einfrieren der Paketversionen: 06.02.2012
  • Einfrieren der Artwork-Arbeiten: 10.02.2012
  • Einfrieren der Übersetzungen (i18n): 10.02.2012
  • Beta 2: 14.02.2012
  • Einfrieren des Releases: 06.03.2012
  • Veröffentlichungskandidat (RC) : 09.03.2012
  • Abschließende Veröffentlichung von Mageia 2: 04.04.2012

Die Arbeiten haben bereits begonnen – Sie können bereits einen ersten Blick auf die technischen Spezifikationen werfen.

(Veröffentlicht am 17. Juli, 2011 von ennael)

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Mageia auf dem Libre Software Meeting 2011 (LSM 2011)

Strasbourg by night

CC-BY-SA Some rights reserved by .tungl

Das Libre Software Meeting (LSM) gibt es nun bereits im 12. Jahr, ein jährliches Treffen von Begeisterten von freier Software in Frankreich. Wie das Programm verrät, beinhaltet das Treffen verschiedene Konferenzen und Diskussionen, die sich über eine große thematische Bandbreite und sich über vier oder fünf Tage erstrecken. Jedes Jahr findet das LSM wo anders statt; das diesjährige Treffen ist vom 9. bis zum 14. Juli in Straßburg, im Osten Frankreichs, und einige Leute von Mageia werden unser Projekt vorstellen.

Am Dienstagmorgen wird Anne im „Community“-Zweig der Veranstaltung eine Präsentation zum Thema „Abspalten und Aufbauen in 10 Lektionen“ vorstellen. Dabei geht es um das Mageiaprojekt als Ganzes, wobei sie ihre Präsentation auf der aufbaut, die sie bereits auf dem LinuxTag gehalten hat. Sie wird darüber sprechen, was wir in Mageias erstem Jahr gelernt haben und unsere Erfahrungen gern mit Gleichgesinnten aus der freien Software-Szene teilen.

Unsere zweite Präsentation, diesmal von meiner Wenigkeit, läuft dann am Nachmittag im “System Administration”-Zweig der Veranstaltung. Diesmal geht es um die inneren Abläufe und all die schmutzigen Details in der Infrastruktur einer Linuxdistribution. Mein Angebot besteht aus einzigartigen Einblicken unter die Haube des Projekts, wobei es auch darum geht, wie wir den Versuch unternahmen, ein anhaltend und transparent arbeitendes Team von Freiwilligen für die Mitarbeit am Mageiaprojekt aufzubauen.

Beide Präsentationen werden auf Französisch gehalten

Jeder Veranstaltung für freie Software, die etwas auf sich hält, würde etwas fehlen, gäbe es nicht eine Reihe von Gruppen, die sich dort präsentieren. Die Attraktivität des Libre Software Meetings resultiert auch aus der Vielfältigkeit der Stände. So präsentieren sich auf dem LSM neben den bekannten freien Systemen und Softwareprojekten wie Debian, GNOME, usw. etwa auch assoziative ISPs wie FDN, regionale Linux-User-Gruppen („LUGs“) und andere Vereinigungen – hier finden Sie die vollständige Liste.

Wir werden da sein, um Mageia den Besuchern zu zeigen – und das Betriebssystem insgesamt mit interessierten Vorbeigehenden, mit Mageia-Benutzern und anderen Mitgliedern der Community zu diskutieren. Einige von uns sind in den vorangegangenen Jahren schon einmal unter anderen Namen auf dem LSM gewesen, also sind wir gut vorbereitet!

Da einer unserer grundlegenden Werte die Zusammenarbeit mit anderen Projekten ist, haben wir uns dafür entschieden, unseren Stand mit den French Fedora Ambassadors und den Mitgliedern der französischen OpenSUSE-Community zu teilen, wobei es insbesondere um das Organisatorische beim Betreiben eines Infostandes geht. So wird jeder in Ruhe etwas essen gehen können mit der Sicherheit, dass immer jemand unser Equipment im Auge behält; außerdem können wir uns auf ein Auto beschränken anstatt jeweils unsere Anstrengungen zu verdoppeln.

Wir würden uns wirklich freuen, Sie auf dem LSM zu treffen – es handelt sich um eine großartige Konferenz, die allen etwas bietet. Auch würden wir es prima finden, wenn Sie zu unseren Präsentationen kommen könnten und zu unserem Stand, wo Sie mit Leuten vom Mageiaprojekt plaudern können.

Wir sehen uns auf dem Libre Software Meeting!

(Veröffentlicht am 8. Juli, 2011 von misc)

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Die Macher von Mageia: Jérôme Quelin

Jetzt, wo alles soweit läuft und Mageia 1 da ist, ist es Zeit, etwas mehr über die Leute herauszufinden, die all das möglich machen

Heute geht es um Jérôme; danke, dass er sich bereiterklärt hat, der Erste zu sein!

Jérôme presents POE

CC By-NC-SA, Some rights reserved by @rgs

 

Wer bist Du? Wo wohnst Du? Womit verdienst Du Dein Geld?

Ich bin Jérôme Quelin (Nichname: jq) und 34 Jahre alt. Ich bin verheiratet und Vater eines kleinen Jungen. Wir leben in Lyon, Frankreich, wo ich bei Renault Trucks arbeite.

Wie/wo trägst Du etwas zu Mageia bei? Wie hilfst Du sonst noch mit beim Mageia-Projekt, und warum machst Du das?

Ich bin für Mageias Perlstack verantwortlich. Dieser besteht aus Perl selbst sowie aus allen CPAN-Modulen, die es in Mageia gibt.

Anmerkung: Perl ist eine höhere Programmiersprache, die man verwenden kann, um Anwendungsprogramme und Systeme zu schreiben; große Teile von Mageia beruhen auf Perl.

Ich bin auch ein Perlentwickler, habe ein paar Module im CPAN und arbeite an einigen anderen mit.

Und was ist so besonders an Perl in Mageia? Was kann man damit machen? Was steht zur Verfügung?

Perl in Mageia ist nichts Spezielles. Normalerweise handelt es sich vielmehr um die neueste Version, die erhältlich ist. (Man beachte allerdings: Mageia 1 wird mit Perl 5.12.3 ausgeliefert, da 5.14.0 zu spät erschien, um diese Version in den Planungen für die erste Mageiaveröffentlichung berücksichtigen zu können.)

Doch die große Anzahl der verfügbaren CPAN-Module ist ein herausragendes Merkmal von Mageia: etwa 2.500 Distributionen, die ~17.000 Module ausmachen. Das ist ein bisschen weniger als 20% vom CPAN-Repository, aber schon ziemlich umfangreich! Ich weiß nicht, was andere Distributionen so mitliefern, aber ich glaube bedeutend weniger.

All die neusten und großartigsten Module befinden sich hier: Moose, POE, Dancer, Catalyst, Dist-Zilla etc. – Sie haben die freie Auswahl.

Natürlich werden diese Module regelmäßig aktualisiert und in die Systembibliotheken integriert… Und manchmal müssen sie sogar angepasst werden, damit sie sich kompilieren lassen (wobei Patches und Fehlerberichte natürlich wieder zurück „upstream“ an die Modulersteller gehen).

Mageia verfügt zudem über ein tolles Werkzeug, um die CPAN-Module aktuell zu halten: magpie. Falls Sie sich dafür interessieren, sollte es nicht allzu schwer fallen, auch andere Distributionen zu unterstützen.

Um z.B. ein bestehendes Perl-Modul zu installieren, führen Sie einfach folgenden Befehl aus:

$ sudo urpmi 'perl(Foo::Bar)'

Sollte das Modul doch noch fehlen, können Sie einfach einen Bug-Report schreiben. Wir werden dann daran arbeiten, es für Mageia zu paketieren und es allen Benutzern zur Verfügung stellen.

(Veröffentlicht am 1. Juli, 2011 von rda)

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